header

Ein ganz normales Leben – eben!

Seit Jahren engagiert sich Christine im Umweltschutz für die „Housatonic Association“, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Naturgebiete und Reservate entlang des Housatonic zu schützen und zu rekultivieren (der Housatonic, 240 Km lang, entspringt in den Berkshires/Massachusetts und fließt südlich in den Long Island Sund.)

Um den Bau eines gasbetriebenen Kraftwerks in Näherer Umgebung abzuwenden, formierten sich vor Jahren die prominenten Bewohner des Landstrichs und organisierten Auktionen zur Versteigerung von Second Hand Kleidung (wobei man die „getragene“ Qualität der Kleidung in solchen Kreisen anders bewerten muß). Christine steuerte ein Outfit aus „Cybill“ bei.

Klangvolle Namen wie Diane von Fürstenberg oder der Modedesigner Oscar de la Renta steuerten ihren Beitrag dazu bei und man konnte das Vorhaben des Energiekonzerns tatsächlich abwenden.

In Bethlehem ist Christine schlicht „Mrs. Cowles“, fern ab von jeglichem Starkult geht sie einem „normalen“ Leben nach, das immer wieder pendelt zwischen New York und anderen Ländern dieser Erde.

Und wenn sie ein Eishockeyspiel ihrer geliebten „Sabres“ (Eishockeyteam aus Buffalo) oder auch dem Football Team  „Buffalo Bills“ oder den „Red Sox“ (Baseball) im Fernsehen oder live verfolgen kann, dann trifft man auf eine weitere Christine, eine vielleicht eher unbekanntere.

"You don't want to be in a room with me when I'm watching a game. I am so loud, I'm so obnoxious - I need to be in a padded cell. Especially with Buffalo. I get so emotional."

Man will nicht mit mir in einem Raum sein, wenn ich mir ein Spiel ansehe. Ich bin so laut, so unangenehm, eigentlich gehöre ich dann in eine Gummizelle. Besonders bei Buffalo, da ticke ich richtig aus.“

Sport, das ist für Christine die Ehrlichkeit des Augenblicks, Emotionen sind echt, ungekünstelt. Wo Unterhaltung heute generell geplant, geprobt und abgesprochen ist, bleibt Sport (sofern dopingfrei) echt. Nichts ist vorhersehbar und wem sind nicht schon Tränen der Rührung in die Augen geschossen bei Siegerehrungen, Fußballweltmeisterschaften oder bei der schlichten Freude eines Sportlers, sein Ziel erreicht zu haben.

Fern ab der blessierten Martini schlürfenden „Society Ladys“, die sie so par excellence portraitieren kann, sitzt sie lieber mit einem Bier vor dem Fernseher und leidet mit. Manchmal braucht es nicht viel, um große Gefühle zu erleben.

 
top