| … und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts! |
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Im Grunde ist es ganz einfach: zwei Menschen treffen aufeinander, verlieben sich, heiraten, gründen eine Familie und leben fortan glücklich zusammen. Damit hat es sich. Wenn aber Schauspieler zu Paaren werden, dann kommt es auf den Bekanntheitsgrad an, wie sehr daraus ein Medienspektakel werden kann. Entweder werden für viel Geld die Fotorechte der Hochzeit an eine Zeitung verkauft oder noch medienwirksamer: gleich eine „Doku-Soap“ für das Fernsehen gedreht. Bei manchen „Schauspieler-Paaren“ verliert man irgendwann den Überblick, wer- mit-wem-und-wann-und-wo. Und wenn es dient, noch schnell einen Film, CD oder Tournee zu vermarkten, dann wird „öffentlich“ geschieden. Doch hier ist alles ganz einfach: Christine traf Matthew Cowles bei der Arbeit am Stück von Henrik Ibsen`s „Gespenster“ im Sommer 1982 auf Long Island. Vielleicht tat der Inhalt des Stückes sein übriges dazu. Sie spielte „Regina“ und Matthew „Oswald“, der auf Grund einer Hirnerkrankung hofft, dass Regina, die als Bedienstete im Haus arbeitet, bei ihm bleibt und ihm mit einer Überdosis Morphium beim Sterben helfen soll. Als Regina, die Gefühle für Oswald hegt, erfährt, dass er eigentlich ihr Halbbruder ist, verlässt sie ihn. Oder stiftete eine Motorradfahrt die Liebe an, als sie eines Abends eine Mitfahrgelegenheit nach NY suchte und Cowles, ein passionierter Motorradfahrer, ihr den Beifahrerplatz auf seiner Sitzbank anbot? Was es auch war, die beiden heirateten am 15. Oktober 1983. Matthew Cowles, geboren am 28.9.1944 in Manhattan, kommt aus einer Schauspielfamilie. Sein Vater, Chandler Cowles, (gestorben 1997) war Schauspieler, Produzent und Co-Produzent von etlichen New Yorker Theaterproduktionen in den Jahren 1946 - 1960. Als Matthew 5 Jahre alt war, zog die Familie aufs Land nach Bethlehem/Connecticut. Die Eltern ließen sich scheiden und rückblickend beschreibt Matthew seine Kindheit zeitweise als „unglücklich und irritierend“. Auch er wird Schauspieler, arbeitete am Theater und mit der Rolle des „Billy Clyde Tuggle“ in der erfolgreichen Serie „All my Children“ (1977 bis 1990) wird er landesweit bekannt.Der Typus des „hip rebel“ scheint ihm zu liegen, das Draufgängerische, Abenteuerliche. Bis zu 25.000 Kilometer mit dem Motorrad quer durch Amerika treibt es den Mann, der von sich sagt, dass er „von der Ehe und der irischen Kultur“ besessen ist. Cowles ist auch Autor und schreibt Theaterstücke, u.a „Mexican Standoff at fat Squaw Springs“, “Our daily bread“ (indem auch seine Töchter mitspielten) und „Noblesse Oblige“. Das Paar richtete sich ein; Christine zog nach Bethlehem/CT in das alte Bauernhaus von 1787, in dem Cowles seit Kindertagen lebt. |
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Auch er wird Schauspieler, arbeitete am Theater und mit der Rolle des „Billy Clyde Tuggle“ in der erfolgreichen Serie „All my Children“ (1977 bis 1990) wird er landesweit bekannt.